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emBODY-INg CONFLICT RESOLUTION Körperwahrnehmung in der Konfliktbearbeitung Authoren: Ulla Glaesser, LL.M. und Andrew Holland, LL.M.
"Leben
ist kein Ding, sondern ein Prozeß. Prozesse aber gehen gut, wenn
es viele Wege gibt, sie zu beeinflussen. Um das zu tun, was wir möchten,
brauchen wir mehr Wege als nur den einen, den wir kennen -- mag er auch
an sich ein guter Weg sein." "Unsere
signifikanten Probleme können wir nicht auf der gleichen Ebene des
Denkens lösen, auf der wir sie geschaffen haben." 1. Einführung: Die Körperlichkeit von Konflikterleben Wir erleben Konflikte körperlich - auch wenn wir sie nicht handgreiflich austragen. Von der Spannbreite möglichen körperlichen Erlebens von Konflikt-, Krisen- und Belastungssituationen zeugen eine Vielzahl von sprachlichen Bildern wie "in die Luft gehen", "den Boden unter den Füßen verlieren", "neben sich stehen", "rot sehen", "auf den Magen schlagen", "etwas im Genick sitzen haben", von etwas "bedrückt werden" oder "den Atem genommen bekommen". Trotz dieser zentralen Rolle, die Körperlichkeit in Konflikten offensichtlich hat, tendieren wir dazu, unter Stress unsere Körperwahrnehmung auszublenden. Körperliche Reaktionen werden im Konflikt häufig eher als Blockierung der eigenen Funktionsfähigkeit empfunden, statt als Quelle von wichtigen Informationen gewürdigt und integriert. Dies hat seine Wurzeln nicht zuletzt in dem westlich-aufklärerischen Menschenbild mit seiner grundsätzlichen Trennung von Geist und Körper und der damit einhergehenden Höherbewertung der verbal-intellektuellen gegenüber der emotional-physischen Wahrnehmungsebene. Eine derartige Trennung und einseitige Gewichtung dieser Ebenen kann eine konstruktive Konfliktbearbeitung sehr erschweren oder sogar unmöglich machen. Insofern können wir von anderen Kulturen lernen, die Konflikte umfassender betrachten und behandeln. Im Weltbild der Navajo zum Beispiel ist es eine Selbstverständlichkeit, daß Konflikte ähnlich wie Krankheiten eine intellektuelle, eine emotionale, eine physische und eine spirituelle Dimension haben und daher auch auf allen diesen Ebenen gelöst bzw. geheilt werden müssen. Durch die bewusste Einbeziehung der körperlichen Ebene will emBODY-INg CONFLICT RESOLUTION einen ganzheitlicheren Umgang mit Konflikten fördern. Anhand einer Auswahl exemplarischer Übungen wurde dieser Ansatz den Konferenz-TeilnehmerInnen ergänzend zu den Vorträgen und Arbeitsgruppen-Diskussionen vorgestellt. Im folgenden soll zunächst kurz erläutert werden, warum eine differenzierte Körperwahrnehmung gerade auch für MediatorInnen wichtig und hilfreich ist. Daran anschließend werden die einzelnen angebotenen Übungen Überblicksartig dargestellt. 2. Die Rolle der Körperwahrnehmung in der Tätigkeit von MediatorInnen Bei vielen MediatorInnen wird das Stichwort "Körperwahrnehmung" im Kontext von Konfliktbearbeitung am ehesten die Assoziation "nonverbale Kommunikation" auslösen. Unbestritten muß ein guter Mediator die Fähigkeit besitzen, nonverbale Signale der Konfliktbeteiligten differenziert wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren. Diese zentrale Fähigkeit läßt sich jedoch nicht als "gestische Rhetorik-Schule" im Sinne von "Sitzen mit Überkreuzten Armen bedeutet innere Abwehr" etc. erwerben bzw. vermitteln. Die Fähigkeit zu einer differenzierten Fremdwahrnehmung läßt sich vielmehr nur Hand in Hand mit einer entsprechend differenzierten Selbstwahrnehmung entwickeln. Denn Fremdwahrnehmung ist letztlich die Resonanz der Erscheinung und des Verhaltens eines anderen Menschen in unserem eigenen Verstandes-, Gefühls- und Körperraum. Dabei liegt es zwar in der Natur der menschlichen Kognitionsmechanismen, daß äußere Reize immer durch vielfältige, individuell vorgeprägte Wahrnehmungsraster gefiltert und sortiert werden, weswegen wir Menschen und Situationen nie wirklich unvoreingenommen wahrnehmen können. Während nun aber unsere intellektuellen und emotionalen Reaktionen maßgeblich auf Erfahrungen und inneren Bildern beruhen und uns so in unserer eigenen inneren Welt gefangen halten können, führt die nüchterne Wahrnehmung unserer eigenen körperlichen Impulse zu größerer Unmittelbarkeit und Gegenwþrtigkeit. "Kommunikation durch die Sinne erreicht das Unbewußte unmittelbar und ist daher wirksamer und weniger entstellt als solche durch Wörter." Diese Unmittelbarkeit ermöglicht es, an den eigenen körperlichen Resonanzen die innere Befindlichkeit eines anderen abzulesen und damit eine Annäherung der jeweiligen "inneren Welten" herzustellen. Insofern beruhen die mediativen Qualitäten Intuition und Empathie auf greifbaren physischen Grundlagen und lassen sich durch Achtsamkeit gegenüber den eigenen körperlichen Resonanzen kultivieren. Die non-verbale Resonanz mit einem Gegenüber kann so weit gehen, daß sich Zustände wie Unsicherheit, Aggressivität oder Unruhe auf einer unbewussten Ebene unmittelbar körperlich übertragen. MediatorInnen können so von den Befindlichkeiten der Konfliktparteien ergriffen werden - und umgekehrt. Damit die MediatorInnen den Konfliktparteien Ruhe und Sicherheit vermitteln können, ist es daher sehr wichtig, daß sie nicht nur ruhig und sicher erscheinen, sondern es auch wirklich sind. Dafür müssen sie lernen, sich selbst in Streßsituationen körperlich zu stabilisieren - und von außen an sie herantretende Spannungen abzuleiten, wenn diese ihre Stabilität gefährden. In Verbindung mit der Fähigkeit, sich selbst zu stabilisieren, wird differenzierte Körperwahrnehmung ein wertvolles Instrument zur Komplexitätsbewältigung in Konflikten. Denn wegen der Vielschichtigkeit und zumeist unberechenbaren Dynamik von Konflikten können auch geübte MediatorInnen nicht alle in einer Konfliktsituation relevanten Informationen bewußt aufnehmen, rational verarbeiten und gesteuert darauf reagieren. Das typische Vorgehen eines Mediators gleicht vielmehr einer (strukturierten) Improvisation - nicht zufällig wird Mediation bisweilen als Tanz bezeichnet. Die Fähigkeit zur Improvisation ist eine prozedurale Kompetenz, die gezielt (weiter-) entwickelt werden kann. Improvisationsfähigkeit beruht maßgeblich auf einem Zustand, den Moshe Feldenkrais "the potent self" genannt hat - einem "Zustand der maximalen Möglichkeiten", der idealerweise Stabilität und Beweglichkeit, innere Sammlung und Offenheit vereint. Auch wenn sich dieser Idealzustand selbst und der darin möglichen Improvisationsfluß nicht kontrolliert herbeiführen läßt, gibt es doch einige grundlegende körperliche Prinzipien, die geübt werden können und so eine gezielte Annäherung ermöglichen. Diese Prinzipien der Erdung ("grounding"), der Zentrierung ("centering") und der darauf aufbauenden möglichst anstrengungslosen Selbstorganisation ("alignment") sind Grundbedingungen jeder guten Improvisation. Körperbewußtsein in komplexen Situationen trägt nicht nur zur Verbesserung der Handlungsfähigkeit, sondern auch zur Verbesserung des Selbstschutzes bei. Denn unsere körperlichen Impulse ermöglichen oft eine unverstelltere Wahrnehmung davon, wie es uns selbst gerade wirklich geht und was wir in einem bestimmten Moment brauchen - unabhängig davon, was wir glauben, wie wir eigentlich in der jeweiligen Situation sein, empfinden und reagieren müßten. Dadurch erlaubt Körperwahrnehmung, eigene Grenzen möglichst frühzeitig zu erkennen und zu wahren. Gerade in einer so anspruchsvollen Tätigkeit wie der Konfliktbearbeitung ist es essentiell zu lernen, die eigenen körperlichen Zeichen zu lesen und so ein "Frühwarnsystem" zu etablieren, das den besten Schutz gegen Überforderung und burn-out bietet. Zusammenfassend läßt sich sagen, daß eine ehrliche körperliche Selbstwahrnehmung Authentizität und damit wirklichen Kontakt zu sich selbst und zu anderen ermöglicht. Auf dieser Grundlage will emBODY-INg CONFLICT RESOLUTION durch konkrete Übungen und deren Diskussion Anregungen geben, wie in Konflikten die eigene Körperwahrnehmung besser als wertvolle Ressource gewürdigt und genützt werden kann. Dies soll zum einen die Effektivität und Konstruktivität der individuellen Konfliktbearbeitung steigern. Zum anderen soll auch einen Beitrag dazu geleistet werden, den zentralen und zugleich bislang so schwer definierbaren Begriff der "inneren Haltung des Mediators" durch sinnliche Erkundung und darauf basierender konzeptueller Differenzierung faßbarer, erfahrbarer und damit auch vermittelbarer zu machen. 3. Die angebotenen Übungen im Überblick Um einen ersten Einblick in den Ansatz von "emBODY-INg CONFLICT RESOLUTION" zu erhalten, waren die TeilnehmerInnen der Tagung dazu eingeladen, in drei Einheiten von jeweils etwas einer Stunde eine Auswahl konfliktbezogener Übungen zu erfahren. Diese Übungen wurden aus einem weiten Spektrum körperzentrierter Praktiken von Improvisation über Feldenkrais, NLP und Psychodrama bis hin zu Aikido, Tai Chi und Meditation inspiriert und mit Blick auf das zentrale Thema Konflikt(bearbeitung) weiterentwickelt. In jeder Übung wurden die TeilnehmerInnen zunächst in eine unmittelbare Körpererfahrung geführt; soweit es der beschränkte Zeitrahmen erlaubte, konnten diese Erfahrungen dann sowohl auf der unmittelbar sinnlichen, als auch auf der metaphorischen Ebene mit den Übungspartnern diskutiert und hinsichtlich ihrer Relevanz für das eigene Konfliktverhalten und insbesondere die Mediations-Arbeit ausgewertet werden. Die drei Zeiteinheiten waren den Themenschwerpunkten "Grundlagen: Körperliche Präsenz in komplexen (Konflikt-)Situationen", "Konfliktverhalten: Erkundung alter Reaktionsmuster und neuer Möglichkeiten" und "Konfliktlösung und Zusammenarbeit: Von Gegnern zu Partnern" gewidmet. Im folgenden werden einige der angebotenen Übungen kurz skizziert - wobei hier ausdrücklich darauf hingewiesen werden muß, daß der wesentliche Gehalt der einzelnen Übungen in der unmittelbaren Erfahrung basiert und die Übungen deshalb nur bedingt abstrakt beschreib- und theoretisch vermittelbar sind. 1. Einheit : "Grundlagen: Körperliche Präsenz in komplexen (Konflikt-)Situationen" Übung: "Grenzen" Grenzen sind ein zentrales Thema vieler Konflikte - Grenzüberschreitungen sind häufig Anlaß oder Eskalationsgrund von Konflikten. Für Konfliktprävention bzw. -deeskalation ist es deshalb sowohl für (potentielle) Konfliktparteien als auch für Konfliktmittler wichtig, möglichst früh zu erkennen, wenn ihre eigenen Grenzen drohen, Überschritten zu werden. In der ersten Übung experimentierten die TagungsteilnehmerInnen daher in wechselnden Paarkonstellationen mit körperlicher Nähe und Distanz, um herauszufinden, wo sich die Wahrnehmung ihrer Grenzen in ihrem eigenen Körper manifestiert. Durch probeweises Verändern und Adjustieren von Abständen konnten die eigenen "Nähe-Distanz-Muster" spielerisch auf ihre aktuelle Stimmigkeit hin Überprüft werden. Übung: "Erden und Zentrieren" Zusammen mit einem Partner wurden im Körperkontakt zunächst die spürbaren Unterschiede hinsichtlich der eigenen körperlichen Stabilität im nicht-zentrierten und im geerdeten/zentrierten Zustand ausgetestet. Nach dieser Erfahrung von Erdung/Zentrierung als "handfester" Realität wurde schrittweise angeleitet, wie mit Hilfe der Aspekte Schwerkraft, Atmung und Visualisierung der Erdungs-/Zentrierungs-Zustand herbeigeführt und vertieft werden kann. Abschliessend probierten die TeilnehmerInnen aus, auf erhöhten Außen-Druck (Schieben durch den Partner) nicht mit Verspannung zu reagieren, sondern den Druck durch ihr zentriert organisiertes Körper-System in den Boden abzuleiten - und damit als Hilfe zu noch tieferer Erdung zu nutzen. Zuletzt wurden Möglichkeiten aufgezeigt, das Zentrieren im Alltag zu verankern (anchoring). 2. Einheit: "Konfliktverhalten: Erkundung alter Reaktionsmuster und neuer Möglichkeiten" Übung: "Eigene Konflikthaltung" Mit Hilfe der Spiegelung durch den Übungspartner erhielten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, eine typische eigene Haltung im Konflikt körperlich zu erkunden und zu verþndern. Übung: "Aggressions-Reaktions-Schemata" In dieser Übung gingen die TeilnehmerInnen paarweise durch eine Abfolge von fünf unterschiedlichen stilisierten körperlichen Reaktionen auf entgegengebrachte Aggression (symbolisiert jeweils durch wiederholte Stöße gegen die Schulter). Das Spektrum dieser Reaktionsmuster reichte von Gegenaggression über Ausweichen bis hin zu einem (aikido-inspirierten) "Schulterschluß" mit dem Angreifer. Dabei konnten die TeilnehmerInnen zunächst auf der konkret-sinnlichen Ebene erfahren, wie sich in der Rolle des Reagierenden die verschiedenen Verhaltensformen anfühlen und welche Effekte diese unterschiedlichen Reaktionen auf den Aggressor haben. Darauf aufbauend wurde die metaphorische Ebene der Interaktion tiefer ausgelotet - wobei es allerdings nicht darum ging, "richtige" und "falsche" Reaktionsformen zu ermitteln, sondern eher eine Bewußtseinserweiterung hinsichtlich der Vielfalt der eigenen Reaktionsmöglichkeiten und deren potentieller Effekte zu erreichen. Übung: "Tetralemma" In dieser Übung riefen sich die TeilnehmerInnen ein für sie persönlich aktuelles "entweder-oder-Entscheidungs-Problem" vor ihr inneres Auge. Dann wurde zunächst "das Eine" und "das Andere" als die beiden Pole dieses Dilemmas durch Visualisierung körperlich-räumlich lokalisiert und in ihrer jeweiligen sinnlichen Wirkung erforscht. Anschliessend wurde diese Polarität durch die Einführung der Positionen "Sowohl-Als- Auch" und "Keines von Beiden" erweitert, wodurch sich das Di-lemma in ein Tetra-lemma verwandelte. Zuletzt wurde noch die fünfte Position des "All dies nicht und auch das nicht" eröffnet. Durch eine möglichst genaue Wahrnehmung der körperlichen Resonanzen der verschiedenen Positionen und ihrer Beziehungen zueinander wird die persönliche Bedeutung der unterschiedlichen Entscheidungsoptionen ausgelotet - und, ähnlich wie in der vorigen Übung, das Bewußtsein der eigenen Möglichkeiten erweitert. 3. Einheit: "Konfliktlösung und Zusammenarbeit: Von Gegnern zu Partnern" Übung: "Führen-Folgen-Fluß" Paarweise experimentierten die TeilnehmerInnen durch ein Spiel von wechselseitigem Führen und Folgen schrittweise zu einem Prinzip der gleichberechtigten Zusammenarbeit in einem gemeinsamen Improvisationsfluss zu gelangen. Eine wichtige Rolle spielte dabei die Integration des Centering, um gleichzeitig den Kontakt zum/r ParternerIn und zum eigenen Zentrum halten zu können.
4. Schlußbemerkungen: Anregungen zur Integration emBODY-INg CONFLICT RESOLUTION bietet keine unmittelbaren Lösungen für Konflikte. Indem es die Aufmerksamkeit auf die körperliche Ebene lenkt, regt es aber dazu an, selbst neue Möglichkeiten zu entdecken und zu explorieren. In diesem Sinne sind die auf der Tagung vorgestellten Übungen nicht als fertige Rezepte zur besseren Konfliktbearbeitung zu verstehen, sondern vielmehr als Anregungen, das eigene Verhaltensrepertoire in Konflikten in einem neuen Licht zu sehen und unter Umständen zu verändern bzw. zu erweitern. Durch die Übungen werden Wege zur Integration der Körperwahrnehmung in Konfliktsituationen aufgezeigt, doch bedarf es zu deren Umsetzung im persönlichen Alltag und in der beruflichen Arbeit neben Neugierde und Ehrlichkeit insbesondere der Ausdauer und der Geduld. Denn wie bei allen praktischen Fertigkeiten kann auch die Einbeziehung der Körperlichkeit nur durch konstante Übung gefestigt werden. Dies gilt umso mehr für Körperbewußtsein in Konflikten, da wir unter Stress dazu tendieren, auf unsere bislang praktizierten Grundmuster zurückzufallen. Der erste Schritt zur Integration liegt darin, den Körper nicht erst wahrzunehmen, wenn er weh tut. Dies fängt damit an, daß man die eigenen körperliche Bedürfnisse beispielsweise nach Bewegung, Berührung oder Ruhe/Schlaf wahr- und ernstnimmt. Denn nur von einem Körper, dessen Bedürfnisse nicht ständig systematisch Übergangen werden, sind die in der Konfliktbearbeitung so wichtigen differenzierten Signale zu erwarten. Entscheidend ist jedoch nicht nur, daß man den Bedürfnissen nachgeht, sondern auch, wie man dies tut. In der Körperwahrnehmung gibt es keine absoluten Zuständen, keine Leistungsziele, kein richtig oder falsch. Es geht vielmehr um die Wahrnehmung dessen, was ist - und um die Wahrnehmung relativer Unterschiede zwischen unterschiedlichen Zuständen und Handlungsoptionen. Schlüssel zu einer Verfeinerung dieser Wahrnehmung sind die Prinzipien der Entspannung, Entschleunigung und Wiederholung.
Körperlichkeit hat eine zentrale Rolle im Konflikterleben - in unserer Kultur ist die bewußte Integration der körperlichen Ebene in die Konfliktbearbeitung jedoch bei weitem keine Selbstverständlichkeit. Angesichts dessen sollte Körperwahrnehmung in der Aus- und Weiterbildung von MediatorInnen mehr Raum gewidmet werden. ****************** Ulla Gläßer, Berlin ~ Ausbildung zur Juristin und Mediatorin in Deutschland und in den USA; gegenwärtiger Schwerpunkt der wissenschaftlichen und praktischen Arbeit im Bereich Mediation; langjährige Tanz- und Bewegungserfahrung (v.a. Kontaktimprovisation) Andrew Holland, Zürich ~ Juristische und methodisch-didaktische Ausbildung in der Schweiz, England und den USA; gegenwärtiger Arbeits- und Forschungsschwerpunkt in der Kulturpolitik; seit 1990 künstlerische Tätigkeit im Bereich Tanz und Tanztheater Fragen, Kommentare und Anregungen bitte an embody@web.de ****************** Beata C. Lewis, J.D., guides business leaders and their teams developing mastery in practices that cultivate trust-based collaboration. As a coach and consultant she works with organizations meeting the challenges of growth and change, especially in regenerating collaboration where it breaks down, due to lapses in communication, negotiation, conflict resolution, collaborative process, and agreement structuring. She is one of a select group of coaches and consultants certified to work with the Reina Trust and Betrayal Modelª and to administer its instruments to benchmark, measure, and monitor levels of trust within organizational systems. For more information, see Who. |
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